Lis

Man kennt sich seit Jahren. Man sieht sich nach Jahren. Schön, dass du in Aachen warst, schön, dass wir beide Zeit hatten. Ich komme jedenfalls gerne auch mal nach Köln. Da kenne ich nämlich kaum schöne Ecken. Ich mag schöne Ecken (oder Kanten?) und freu mich immer über neue. Ansonsten richtig schön dich noch mal gesehen zu haben. Umso schöner natürlich direkt ein paar Bilder gemacht zu haben. Ich mag das herzliche und ergreifende Lachen, ehrliches Lachen ist immer schön. Immer. Egal wie du das auf Bildern findest, nicht damit aufhören.

Aber auch ohne Lachen empfinde ich dich als sehr ehrlich vor der Kamera. Hat Spaß gemacht.

Bis die Tage Lis! Das mit Köln steht für mich.

Prince Polo

My ocasion is to jump through the hall. Na wer kennts? Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, ich war nie fan der ersten Stunde. Aber ich war auf dem Abschiedskonzert im Musikbunker und war bereits nach einem mal ernsthaftem Hören traurig, dass es vorbei war.  Aber hey, die Flamings machen immernoch Musik. Mehr einzeln als zusammen. Aber seit kurzem auch wieder mehr zusammen als einzeln. Der gute Seba ist gerade auf Auswärtsspiel, daher kann der Name natürlich nicht mehr „Flaming Moustaches“ lauten. Also ein herzliches Hallo an Prince Polo! Eine polnische Süßigkeit wie ich mir habe sagen lassen. Sweets hin oder her, eure Musik ist nicht Flamings, aber ich freue mich mehr von euch zu hören. Macht mal weiter, das fänd ich feist. Ich konnte nicht so viel genießen wie ich wollte, aber ich hoffe dafür haben ihr und ich ein paar nette Bilder.

Das Hotel Europa aka Parkside hat schon so viele Bands gesehen. Und ich habe schon so viele Bands hier gesehen. Ich mag die schlauchartige, enge und schwitzige Hütte. Es war ein schöner Abend. Vor allem natürlich auch dank euch. Bis zum nächsten Gig ihr Dudes :)

Von Feuer und edlen Damen

Abgeschlossene Kapitel in einem Feuer zu beenden ist ein schöner Brauch. Also hatte ich einen schönen Abend und Nachmittag am Lagerfeuer. Ländliches Kleinod an kathartischem Feuer. Danke für Ort und Beistand.

Für den nächsten Tag stelle ich vor: Merle und Juliet. Merle, bereits bekannt aus früherer Szene. Juliet eine die Bühne frisch betretende betagte Dame, mit der Ambition und der Ausstrahlung einer femme fatale, der 20er Jahre. 1820er Jahre.

Es war mal wieder ein guter Shootingtag. Und ich bin gleichermaßen überrascht wie zufrieden mit der gelungenen Umsetzung einer Idee. Hallo Weltenbummler. Ziel der Serie soll es sein Ruhe, Gelassenheit und Erdung abzubilden. Ich werde die Serie sicher weiterführen, die Idee und Aussage gefallen mir.

Müschpark und kranke Gräser

Beim Laufen durch Aachen ist mir etwas sehr trauriges vor die Kamera gekommen. Auch wenn ich wusste, dass das alte Elysee abgerissen werden sollte, war der Anblick des Trümmerhaufens und das Fehlen der schicken Fassade wirklich ein trauriger Anblick. Ein Glück, dass Aachen noch mehr neue vollverglaste Büroflächen bekommt.

Ein Spaziergang führte mich aufgrund eines geplanten Shootings in den Müschpark. Ich wusste vorher leider nicht, dass man auch über den Lousberg hätte laufen können. So habe ich wohl ein paar unnötige Meter zurückgelegt. Ich hatte mir etwas mehr erwartet, einen Spot wollte ich geplant besichtigen, der war aber leider zu, da muss ich mal mit den Verantwortlichen Rücksprache halten. Sonst bin ich nachher einfach über den Lousberg zurückgegangen. Die Hängematten sollten die Aachener hier ja kennen.

Und das letzte Bild stammt aus einer Industrieanfrage über eine Freundin aus einer mir völlig unbekannten Richtung. Während ich sonst laserbearbeitete Materialien für meine Firma fotografiere, ging es hierbei um pilzbefallene Gräser. Also war ich bei Argus Monitoring und hatte diesmal Roggen, Weizen und Gerste vor der Linse. Allesamt krank. Für mich war Hannahs Adlerauge besonders eindrucksvoll. Was ich erst in der mehrfachen Vergrößerung im Live View sehen konnte hat sie schon bei schwachem Licht mit bloßem Auge erkannt.

Bunte Blattläuse

„Man muss die Truppe ja lieben“. Geplant: Um 11h mit einem gemieteten Transporter ein paar Bäumchen besorgen und Zwischenlagern. Umgesetzt: Den Transporter abbestellen, weil keiner wach ist, um 15 Uhr feststellen, dass die Zeit für sämtliche Optionen richtig eng wird. Diskutierte Möglichkeiten: Von öffentlicher Stelle ein paar Birkenzweige für 15€ besorgen; eine Topfbirke in Holland kaufen; woanders eine Birke organisieren.

Dadurch dass wir um 15 Uhr erst vor Ort waren, war die offizielle Maibaumausgabe gut geplündert. Fun fact: Beim Einparken die (birkentragende) Freundin von Hendrik (dem freundlichen Fahrer) gesehen. Beste Reaktion: Anhupen. Also hier gab es nichts mehr für uns. Nächste Möglichkeit: Am Koopzondag in Holland eine Topfbirke kaufen (wäre meine Präferenz gewesen). Ein Anruf in exzellentem Niederländisch verriet uns: Eine Topfbirke 2m kostet gemütliche 250€. Die kleineren 60€ mit 2 Wochen Lieferzeit. Alles in allem also perfekt.

Letzte Möglichkeit: Suchen wo man sonst Bäume bekommt. Haben dann letztendlich einen schönen Sonntagsausflug im Ludenbenz nach Aachen Sief gemacht, um uns dann da selbst zum fairen Preis den eigenen Baum umzusäbeln. Mit dem spät erkannten Nachteil, dass alle Bäume unter massivem Blattlausbefall litten.

Haben die Bäume fachgerecht verpackt und zurückgebracht. Schmücken dann mit bunter Tischdecke und Luftschlangen. Hendrik ist bekannt für die besten Substitutionen.

Hey ihr Lieben, das war ein lustiger Tag. Damit hätte ich so oder so gerechnet. Dass nachher jeder einen Baum hat, damit hatte ich zu Beginn nicht gerechnet.

Torte und Thron

Ich sollte meine Homepage vielleicht in noland.torten umbenennen. Aber meine bibabeste Rosine macht eben auch die bibabesten Torten. Die muss ich einfach auch immer fotografieren. Die sah übrigens nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch hervorragend. Und warum die Torte? Weil mein Patenkind 6 Jahre (…6 Jahre, zur Hölle?) alt geworden ist. An den Anblick der Kleenen mit Schultasche muss ich mich wirklich gewöhnen. Zur Schultasche gabs vom Patenonkel fürs Patenkind von meiner Patentante genähte Patches für die Schultasche. Coole Socke.

So und das dritte Bild ist ein exquisites Requisit für eine hoffentlich hier bald folgenede Fotoserie mit dem vollmundigen Namen „Weltenbummler“. Freu mich schon auf die Umsetzung.